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News / Aktuelles

Die Wüste lebt - Motorsport im Emirat Dubai

 

Die 5. Ausgabe der 24 Stunden von Dubai findet in diesem Jahr vom 14. bis 16. Januar 2010 statt. Und der Motorsportler Wolfgang Kudrass wird mit an den Start gehen.

Bei der neuen Auflage des Wüstenklassikers, der 2006 zum ersten Mal auf dem 5,39 Kilometer langen Kurs in Dubai ausgetragen wurde, wird er im Team von „Gentle Swiss Racing“ aus der Schweiz  mit einem Aston Martin V8 Vantage N24 an den Start gehen. Seine Team-Kollegen sind Frederic Barth (CH), Stefano Comini (CH) und Valentin Hummel (D).

Nach nur fünf Jahren hat sich die Veranstaltung zum wohl internationalsten 24-Stunden-Rennen entwickelt. Die Teams und Fahrer kommen aus der ganzen Welt in die Wüste, insgesamt nehmen wieder über 80 Teams mit über 300 Fahrern an den 24 Stunden von Dubai teil. Darunter erneut viele Fahrzeuge aus Deutschland und nicht nur aus fast allen europäischen Ländern, sondern auch aus Australien, Japan, China, Russland, Tansania, Kanada, den Vereinigten Staaten, dem Libanon, Saudi-Arabien, Bahrain, El Salvador, Malaysien und Neuseeland, insgesamt sind Rennfahrer aus 39 verschiedenen Nationen am Start.

Nach 2 Trainigsläufen am Donnerstag, den 14.01.2010 um 11:35 Uhr und 13:25 Uhr folgt das Qualifying in der Zeit von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Ein freies Nachttrainig folgt im Anschluß in der Zeit von 18:15 Uhr bis 20:30 Uhr (alle Zeitangaben Ortszeit Dubai).

Der Rennstart erfolgt am 15.01.2010 um 14:00 Uhr, Finish ist am Samstag 16.01.2010 um 14:00 Uhr.

Ortszeit Dubai = MEZ plus drei Stunden


aktuelle Ergebnisse

Dubai 24h-Rennen 15./16.Januar 2010

Gesamtplatz: 54

gestartete Wagen: 172

Platz Gruppe SP3: 9

gefahrene Runden: 342

gefahrene Zeit: 24:04.11,174 Std.

schnellste Rennrunde: 2.15,874 Min.


Eine Frage der Ehre - Erfolgreicher erster Start von Gentle Swiss Racing beim 24h-Rennen in Dubai

 

Ein abgescherter Transaxle in der ersten Stunde zerstört alle Hoffnungen auf einen Klassensieg. Eine unglaubliche Leistung der Mechanikercrew sorgt für den größten Respekt in der gesamten Boxengasse, auch wenn es nach neun Stunden Reparaturzeit nur zum 9. Platz in der Klasse SP3 und dem 54. Gesamtrang reicht.

Nachwuchsfahrer Valentin Hunmel bestätigt sein großes Talent. Stefano Comini, Fredy Barth und Wolfgang Kudrass zeigen die erwarteten und gewohnt souveränen Leistungen.

Am Samstagmorgen um 00.15 Uhr steigerte sich ein zögerndes Klatschen zu einem lauten Applaus in der Boxengasse. Diesmal honorierte der Beifall aber keine überragenden Leistungen auf der Piste, sondern zollte Respekt für die erbrachte Leistung unter dem Auto. Von allen Seiten wurden unseren Mechaniker anerkennend auf die Schulter geklopft und es fielen immer wieder die gleichen Worte: „Wahnsinn, ich hätte nicht gedacht, dass das überhaupt geht“.

Gut zehn Stunden früher: Das Qualifying verlief nach Plan und unser N24 erreichte mit einer tollen Runde (2.14,482 Min.) den zweiten Startplatz in der Klasse. Auch im Rennen zeigte unser Aston eine tolle Performance und fuhr (als einziges Fahrzeug komplett nach dem eigentlich vorgeschriebenen FIA GT4 Reglement abgestimmt) einem Klassensieg entgegen. Nach einer Stunde und 15 Minuten Rennzeit dann die Hiobsbotschaft: Kein Vortrieb mehr. Schnell war das Problem analysiert. Ein abgescherter Transaxle war die Ursache. Kopfschütteln auch bei den benachbarten Teams: „So ein Ding geht eigentlich nie kaputt. Das wird nix mehr“. Aber Aufgeben gab es nicht. Mit viel Kreativität und unglaublichem Einsatz ging´s doch und neun Stunden später fuhr der weiße Aston unter Applaus und Gänsehautfeeling wieder auf die Strecke. Von da an lief alles nach Plan und sowohl die Fahrer (Valentin Hummel, Wolfgang Kudrass, Stefano Comini, Fredy Barth), als auch der Wagen zeigten die geplanten Leistungen.


Pünktlich um 14.00 Uhr Ortszeit sah Schlussfahrer Stefano Comini als 54. die Zielflagge und das gesamte Team lag sich in den Armen.

Und Teamleiter Sascha Thiel resümierte noch stolz auf der Zielgeraden: „Weitermachen ist eine Frage der Ehre. Wir haben wirklich eine tolle Moral und ein tolles Team. Für uns war Dubai 2010 ein absoluter Erfolg – für die gesamte Mannschaft.“- Siehe auch gentle-swiss-racing.com




 
Freitag, 30. Juli 2010
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